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Kristof Halasz hält seine Masterarbeit in der Hand
Kristof Halasz
Auszeichnung

Kristof Halasz erhält den 1. Preis der Max-Brauer-Stiftung für Begabtenförderung der Hamburger Hochbahn

Der Absolvent der Verkehrswirtschaft wird für seine Masterarbeit zum Thema „Der Schienenbonus im ÖPNV – eine empirische Analyse zur Präferenz spurgeführter Verkehrsmittel“ geehrt.

Die Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ gratuliert Kristof Halasz herzlich zum 1. Preis der „Bürgermeister Dr. h.c. Max-Brauer-Stiftung für Begabtenförderung“ der Hamburger Hochbahn. Der Preis wird alle zwei Jahre für studentische Abschlussarbeiten verliehen, die einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs leisten und innovative Lösungsansätze aufzeigen.

Kristof Halasz hat 2024 seine Masterarbeit an der Professur für Volkswirtschaftslehre, insb. Verkehrspolitik und Raumwirtschaft zum Thema „Der Schienenbonus im ÖPNV – eine empirische Analyse zur Präferenz spurgeführter Verkehrsmittel“ verfasst und erfolgreich verteidigt. Darin untersuchte er, inwiefern spurgeführte Verkehrsmittel bevorzugt werden, selbst wenn alle anderen Parameter wie Reisezeit und Kosten identisch sind.

Die Ergebnisse der Arbeit bestätigen nicht nur Erkenntnisse der bestehenden Literatur, sondern erweitern sie um neue wissenschaftliche Erkenntnisse und leisten einen Beitrag dazu, die Fahrgastzahlen bei einer Systemumstellung oder einem Neubau von Verkehrssystemen präziser zu prognostizieren und dadurch ein realistischeres Nutzen-Kosten-Verhältnis zu erhalten. Kristof Halasz zeigt in diesem Zusammenhang in seiner Arbeit auch Lösungsansätze auf, wie der Schienenbonus in der Standardisierten Bewertung zukünftig mehr berücksichtigt werden kann.

Die Arbeit ist damit nicht nur ein wissenschaftlicher Erfolg, sondern leistet auch einen wichtigen praxisnahen Beitrag zur Weiterentwicklung des ÖPNV. Die Auszeichnung mit dem 1. Preis der Max-Brauer-Stiftung würdigt diese herausragende Leistung.

Wir gratulieren Kristof Halasz herzlich und wünschen ihm für seine Zukunft weiterhin viel Erfolg.

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„Was besonders hervorgehoben werden muss, ist die außergewöhnliche Eigenständigkeit, mit der Kristof Halasz seine Arbeit umgesetzt hat. Er hat das Thema und die Fragestellung der Arbeit selbst entworfen, konnte unter höchstem Einsatz fast 900 vollständig ausgefüllte Fragebögen für die Datenerhebung gewinnen und hat neben dem Studium eine Ausbildung als Straßenbahnfahrer absolviert, um zusätzliche Praxiserfahrungen zu sammeln“.
Anna Schütze

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Volkswirtschaftslehre, insb. Verkehrspolitik und Raumwirtschaft und Betreuerin der Abschlussarbeit

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